Panattoni Top-Projektentwickler 2017

  • Bulwiengesa veröffentlicht Studie „Logistik und Immobilien 2017“
  • In 2017 wird mit rund 5,7 Mio. Quadratmetern entwickelter Logistikfläche das Rekordjahr 2016 voraussichtlich um 12 Prozent übertroffen 

Am 5. Oktober 2017 präsentierte bulwiengesa im Rahmen der Studie „Logistik und Immobilien 2017“ eine Auswertung über die Entwicklungstätigkeit im Bereich moderner Logistikimmobilien. Das Ranking bezieht sich auf Fertigstellungen von Projektentwicklern inklusive der Pipeline in Deutschland. Mit 231.500 Quadratmetern entwickelter Fläche liegt Panattoni Europe hier im Jahr 2017 auf Platz 1. In der Gesamtbetrachtung von 2012 bis 2017 folgt Panattoni nach der Goodman Group und der Schwarz-Gruppe auf Platz 3.

Panattoni Europe ist als Full-Service-Entwickler für Industrie und Logistikimmobilien seit 2005 auf dem europäischen Markt tätig und hat seither 5,7 Millionen Quadratmeter Fläche erschlossen. Deutschland ist einer der Fokus-Märkte des Unternehmens, dort hat Panattoni seit Neuaufstellung im Markt im Jahr 2015 bisher 25 neue Projekte entwickelt.

Fred-Markus Bohne, Managing Partner Panattoni Europe, zeigt sich erfreut über den Erfolg: „Unser Ziel ist es, sich dauerhaft unter den Top-3-Projektentwicklern der Branche in Deutschland zu etablieren und unsere hervorragende Stellung im Markt auszubauen. Darin waren wir in den vergangenen zwei Jahren sehr erfolgreich und die Auswertung von Bulwiengesa zeigt: Wir sind auf einem guten Weg. Diese Leistungsfähigkeit werden wir beibehalten.“

Zu den Projekten dieses Jahres zählen Entwicklungen an begehrten Industrie- und Logistikstandorten wie beispielsweise das Logistikzentrum im Hafen von Düsseldorf, eine Logistikhalle für die 21sportsgroup in der Metropolregion Rhein-Neckar und ein Projekt in Zusammenarbeit mit der Noerpel Gruppe im niedersächsischen Elsdorf.

Das Portfolio von Panattoni umfasst Build-to-Suit-Lösungen, Fee-Development, Logistik Parks und Property Management. Panattoni verfügt über viel Erfahrung in der Revitalisierung von Brachflächen und setzt verstärkt auf spekulative Entwicklungen an attraktiven Standorten, um die hohe Nachfrage nach kurzfristig verfügbaren Logistikflächen bedienen zu können.

Laut bulwiengesa wächst der Sektor Logistikimmobilien seit 2012 jährlich um 5,2 Prozent. Mit gut 5,1 Millionen Quadratmeter werden in diesem Jahr nach vorläufigen Hochrechnungen sogar voraussichtlich 12 Prozent mehr Logistikfläche fertiggestellt als im bisherigen Rekordjahr 2016. Dabei wird immer mehr spekulativ gebaut, was für den wachsenden Optimismus und Selbstbewusstsein in diesem Segment spricht. Dabei ist die Logistikbranche nach wie vor geprägt vom Bau größerer Immobilien am Stadtrand der Metropolen oder an peripheren Standorten, so bulwiengesa.

Fred-Markus Bohne schätzt die Entwicklung der Logistikimmobilien und Standorte wie folgt ein: „Die Metropolen werden getrieben durch den E-Commerce natürlich immer interessanter, die Randlagen ebenfalls. Aber bei allem E-Commerce-Boom dürfen wir nicht vergessen, dass die Waren auch erst mal an die Umschlagpunkte in den Metropolen gebracht werden müssen. Die logistische Kette beginnt ja viel früher und wird die klassischen Funktionen und Lager nach wie vor benötigen.“